— 289 PAR. XCII. —
XCII. Man kann sogar behaupten, daß Gott
als Baumeister dem Gott als Gesetztgeber vollkommen
genug thut, daß also die Strafen, vermöge
der Ordnung der Natur, und des mechanischen
Baues der Welt, auf Uebertretungen solgen
müssen und daß die guten Handlungen, ihre
Belohnungen auch durch Mittel mit sich führen,
welche in Ansehung der Körper mechanisch sind,
wenn gleich diese Strafen und Belohnungen nicht
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immer sogleich vollzogen und ausgetheilt
werden können.
Leibniz Mon75 289-290 §XCII.