— 265 PAR. XX. —
XX. Wir bemerken auch zuweilen an uns
selbst einen gewissen Zustand, in welchem wir
uns nichts erinnern, und keine deutliche Vorstellungen
haben z. B. in einer Betäubung
oder eien tiefen Schlafe, der nicht mit Träumen
begleitet ist. In diesem Zustande ist
die Seele in Ansehung der Empfindung gar
nicht von einer blossen Monade unterschieden.
Allein da dieser Zustand nicht lange dauert,
so muß man notwendig bey ihr noch etwas
mehr annehmen.
Leibniz Mon75 265 §XX.